EDK-Ost 4bis8

94bis8 EDK Ost – Projektschlussbericht 2010 Eingangsstufe Mit der Eingangsstufe ist die erste Bildungsstufe, also der Kin- dergarten und die ersten Schuljahre der Primarstufe, gemeint, unabhängig von der Organisation und der pädagogischen Ausgestaltung. Kindergarten – 1./2. Primarklasse (traditionelles System) Kindergarten – 1./2. Primarklasse bezeichnen die aktuell übli- che Organisation der ersten vier Jahre in der Volksschule. Der Kindergarten umfasst meist zwei Jahre. Basisstufe Die Basisstufe ist ein Organisationsmodell der Eingangsstufe, welches den Kindergarten (1. und 2. Kindergartenjahr) und die ersten beiden Primarschuljahre verbindet. In den Klassen der Basisstufe werden Kinder von vier bis acht Jahren gemeinsam unterrichtet. Die Basisstufe kann in drei bis fünf Jahren durchlaufen wer- den. Grundstufe Die Grundstufe ist ein weiteres Organisationsmodell der Ein- gangsstufe, welches den Kindergarten (1. und 2. Kindergar- tenjahr) und das 1. Primarschuljahr verbindet. In den Klassen der Grundstufe werden Kinder von vier bis sieben Jahren ge- meinsam unterrichtet. Die Grundstufe kann in zwei bis vier Jahren durchlaufen wer- den. Basisstufe oder Grundstufe Mit dem Begriff Basisstufe oder Grundstufe sind gleichbe- rechtigt beide Modelle gemeint, wenn keine Unterschiede zwischen den Modellen bezeichnet werden können. Nachfolgende Klasse / 2. Primarklasse oder 3. Primarklasse Mit der nachfolgenden Klasse ist jene Klasse gemeint, in die ein Kind nach der Grundstufe oder Basisstufe übertritt. Dies kann eine jahrgangshomogene oder eine jahrgangsgemischte Primarklasse sein. Projekt EDK-Ost 4bis8 EDK-Ost 4bis8 ist die Abkürzung für das Entwicklungsprojekt in Kindergarten und Unterstufe im Rahmen der Erziehungs- direktorenkonferenz Ostschweiz und Partnerkantone. Schulversuche – Schulversuchsphase Die Schulversuchsphase bezeichnet die zeitliche Dauer des Schulversuchs innerhalb eines Kantons. Begriffe zur Integration Mit den Integrativen Förderkonzepten (IF) oder der Integra- tiven schulischen Förderung (ISF) sind die unterschiedlichen kantonalen Integrationskonzepte in der Regelschule gemeint, in denen meist eine Schulische Heilpädagogin in einer Klasse mitarbeitet. Mit den verstärkten sonderpädagogischen Mass- nahmen sind Konzepte gemeint, in denen mit Unterstützung einer Fachperson Kinder mit Behinderungen integrativ in ei- ner Regelklasse gefördert werden. Begriffe

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